Dublin-Praktikum 2019

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Am 16. September hieß es für uns (13 Schüler aus der BBA-Berufsschule) Abschied nehmen von unseren Liebsten in Berlin und auf in ein neues Abenteuer, das in Dublin schon auf uns wartete. Die Vorfreude war groß und jeder machte sich im Flugzeug seine Gedanken:

In welche Firma komme ich? Wie wird meine Gastfamilie mich aufnehmen? Was hat Dublin außer den Pubs noch zu bieten? Werde ich mich hier durchsetzen und etwas lernen? Aufgrund der kurzfristigen Änderung von London nach Dublin, die sich im Endeffekt als äußerst glücklich darstellte, hatten wir im Voraus kaum Informationen über unseren Aufenthalt in Dublin erhalten.

Für mich (Tim Grabow) und Marco Kind, der ebenfalls als Azubi der WBM mit von der Partie war haben sich in den 6 Wochen die wir dort waren all diese Fragen wie von alleine beantwortet.

Auf die Frage: ,,Wie war es?“ mit ,,gut“ zu antworten, finde ich ziemlich langweilig. Daher probiere ich dieser Frage anhand meiner Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke auf den Grund zu gehen.

Die Zeit in Dublin war für mich sehr prägend bzw. sehr lehrreich, auch wenn natürlich nicht alles von Anfang an glatt lief. Als wir Sonntagabend nach 2 Flügen über München in Dublin ankamen, führte uns der erste Weg direkt zu unseren Gastfamilien. Auf dem Weg dahin mussten wir aufgrund des Linksverkehrs erstmal aufpassen, dass wir nicht ,,um gemäht“ wurden. Das Verhältnis zu meiner Gastfamilie mit zwei kleinen Kindern war auf Anhieb gut und ich verspürte eine positive Atmosphäre in meinem ,,neuen zu Hause“.

Am Morgen des Montags ging es dann für uns alle das erste Mal zu unserem neuen, vorübergehenden Arbeitgeber in Dublin. Für mich hieß es EazyCity statt Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH. Ein großer Unterschied, wie ich früh merkte. Anstatt 400 Mitarbeitern saßen auf einmal nur noch 9 Leute im Büro, wovon 5 Praktikanten wie ich waren. Zudem verwunderte mich, dass keiner dieser 9 Menschen aus Irland kam und wir ein komplett bunter Haufen aus Brasilianern, Portugiesen, Italienern, Franzosen, Belgiern und Deutschen waren. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die Menschen nach einigen Startschwierigkeiten richtig kennenlernen durfte und wir vor allem zum Ende hin viel zu lachen hatten, die Zusammenarbeit immer besser wurde und die Leute mich für meine Arbeit sehr wertgeschätzt haben.

Dublin ist eine wunderschöne Stadt und hat mit der City, dem Meer und der Natur viel zu bieten. Dazu kommt die Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Sympathie der Iren. Diese Dinge sorgten neben unseren coolen Ausflügen (auch bei schlechtem Wetter) dafür, dass wir eine super Zeit in Dublin hatten, in der wir viel gelernt haben, berufliche Erfahrungen sammeln konnten und neue Menschen aus allen Ländern dieser Welt kennenlernen durften.

Da ich aus eigener Erfahrungen spreche, kann ich jungen Menschen solche Gelegenheiten im Leben nur empfehlen und wünsche euch, dass ihr ähnlich positive Erfahrungen mitnehmt, wie ich es getan habe.

Marco sagte auf dem Rückflug nach Berlin zu mir: ,,Mensch Tim, ein Glück haben wir das Praktikum in Dublin gemacht. Das kann uns keiner mehr nehmen!“

Ich finde, dass er unseren Auslandsaufenthalt damit ideal zusammengefasst hat.

Danke nochmal an die WBM und die BBA für die Gelegenheit!

 

Ein Bericht von Tim Grabow